better to be king for a night than schmuck for a lifetime

Jerry Langford: Bert, this is Jerry, Jerry Langford, and I’m in de­ep trou­ble. Now you be­st pay at­ten­ti­on.
Bert Thomas: I am listening…Would you gi­ve me that again?…Now wait a mi­nu­te, I want to ask you so­me­thing: What do we call our se­cond ca­me­ra­man?
Jerry Langford: We call our se­cond ca­me­ra­man Helen Keller…His fa­vo­ri­te co­lor is plaid.
Rupert Pupkin: Helen Keller? Plaid? What’s that?
Jerry Langford: When so­meo­ne does an im­pres­si­on of me on the pho­ne, the on­ly way they are go­ing to know it’s re­al­ly me, is by that clue. And if I didn’t know the na­me we would call him, then they would know it’s not…
Rupert Pupkin: Say no mo­re, I un­der­stand.
Jerry Langford (on the pho­ne): Now li­sten, Bert, li­sten ca­re­ful­ly: I ha­ve a gun…at my head…If a man who iden­ti­fies him­self as…“The King“…(The card is up­s­i­de down)…is not al­lo­wed to be the fir­st guest on…(You got a blank card)…hold on, Burt, I’m rea­ding from cue cards…tonight’s show…you’ll ne­ver see me…(Go back)…alive again.
It’s not gram­ma­ti­cal­ly cor­rect, but I think you ha­ve the idea.

King of Comedy (1982)

Hauptmann John Porteous, ein Mann, des­sen Name in Edinburghs Überlieferungen wie in den Akten des Kriminalgerichts als denk­wür­dig fest­ge­hal­ten ist, war der Sohn ei­nes Edinburgher Bürgers, der ihn zu sei­nem ei­ge­nen Handwerk, dem ei­nes Schneiders er­zie­hen woll­te. Doch der jun­ge Mann hat­te ei­nen wil­den und un­bän­di­gen Hang zur Ausschweifung, der ihn end­li­ch da­hin brach­te, in dem Korps zu die­nen, das lan­ge im Dienst der Holländischen Staaten stand und das Schottisch-Holländische hieß. Hier lern­te er mi­li­tä­ri­sche Zucht; und als er spä­ter nach ei­nem un­ste­ten Wanderleben in sei­ne Vaterstadt zu­rück­kehr­te, nahm die Obrigkeit von Edinburgh in dem un­ru­hi­gen Jahr 1715 sei­ne Dienste in Anspruch, um die Stadtwache ein­zu­e­x­er­zie­ren, bei wel­cher er bald dar­auf die Stelle ei­nes Hauptmanns er­hielt. Er ver­dank­te die­se Beförderung ein­zig und al­lein sei­ner mi­li­tä­ri­schen Tüchtigkeit – sei­ner Aufgewecktheit und Entschlossenheit als Polizeioffizier; denn er soll ein Mensch von lie­der­li­chen Sitten, ein ent­ar­te­ter Sohn und ro­her Ehemann ge­we­sen sein. Auf sei­nem Posten war er in­des­sen zu ge­brau­chen und bei Aufrührern und Unruhestiftern we­gen sei­nes grim­mi­gen und bar­schen Wesens ge­fürch­tet.

Sir Walter Scott | Dave Conner

Ein Tag folgt auf den an­de­ren und da­na­ch bi­st du al­lein. Der Verlust hat kei­ne Worte. Das Alleinsein ist ein stum­mes Herumlaufen in den Straßen, ein Schauen über den Fluß hin­weg. Du scheuch­st Erinnerungen fort. Du kehrst zu­sam­men, wisch­st Staub auf. Du wäsch­st dir die Hände und das Gesicht. Du ver­steck­st die Spiegel. Du gehst weit fort, so weit fort, wie noch kein Mensch von et­was fort­ge­gan­gen ist. Die Stufen der Tage sind aus wei­ßem, die Stufen der Nacht sind aus schwar­zem Stein. Immer bi­st du un­ter­wegs. Doch die Straßen sind zu kurz, die Länder zu klein, die Berge zu nied­rig, das Meer zu seicht. Du schließt dich ein, stützt den Kopf in die Hände und war­test. Das Leben ist lang und das Warten auch.

Jessie Ware | Gokhan Altintas

Das, was ei­nen Mann tief in sei­ner Seele be­rührt, ist der Kontakt zum Wesen sei­nes Mannseins. Dies kann er ganz un­mit­tel­bar im Kreis von Männern er­le­ben, die ihm glei­chen und ihn ach­ten. Männer blei­ben oft bis ins ho­he Alter am Weiblichen ori­en­tiert und spü­ren mehr oder we­ni­ger be­wusst ei­nen Mangel an männ­li­cher Identität.

Heldenreise | Markus Schroeder

meanwhile…

Den Menschen im Ruhrgebiet ist es zu wün­schen, dass sie aus ih­rer glor­rei­chen, aber mitt­ler­wei­le auch ver­staub­ten Industrievergangenheit ei­ne Vision für die Zukunft ent­wickeln. Eine Zukunft jen­seits der Industrie und mit ei­ner ge­rech­ten Chancenverteilung zwi­schen Nord und Süd. Denn ob Professor an der Ruhr-Uni oder Ex-Bergarbeiter in Gelsenkirchen, Fußballfunktionär in Oberhausen, oder Schalke-04-Pfarrer in Herten: Für sie ist es die schön­ste Region der Welt.

Tief im Westen (DLF) | Arnulf Stoffel

Sibelius shakes his fist at ty­ran­ny – and gets ban­ned. Beethoven be­gins his First Symphony wi­th a for­bid­den chord – and gets the cri­tics in a la­ther. And Mahler ta­kes a harm­less book of folk-poems and turns them in­to songs so rich and in­tri­guing that they’ll stick wi­th you fo­re­ver. Tonight is all about com­po­sers who went one step too far. And wi­th Thomas Søndergård con­duc­ting and Roderick Williams sin­ging, why not fol­low them? You’ll end up so­mew­he­re ra­ther won­der­ful…

Sibelius: Finlandia
Mahler: Des Knaben Wunderhorn
Sibelius: Die Okeaniden
Beethoven: Sinfonie Nr. 1

Royal Scottish National Orchestra / Roderick Williams, Usher Hall

Beetroot car­pac­cio, kohl­ra­bi, whip­ped goat’s cheese & al­mond gra­no­la
Hake fil­let, ha­ris­sa cous­cous and brok­ko­li
Baked win­ter fruits, star anise, nut­meg sy­rup, crun­chy ho­ney­ed seeds & Mackie’s va­nil­la ice-cream

Howie’s

Die Forth Bridge ist ei­ne 1890 er­öff­ne­te, zwei­glei­si­ge Eisenbahnbrücke über den Firth of Forth und Weltkulturerbe. In der Mitte der Flussmündung be­fin­det si­ch Inchgarvie, ei­ne klei­ne Felsinsel, die als Fundament für den mitt­le­ren Brückenpfeiler dient. Von 2002 bis 2012 wur­de die Forth Bridge grund­le­gend sa­niert. Sie ist wei­ter­hin re­gu­lär in Betrieb, pro Tag wird sie von et­wa 200 Zügen über­quert.

The Forth Bridge

Everywhere I se­ar­ch for you
Nothing do I see
I se­ar­ch the world blind­ly
Nothing do I see

And in aban­do­ned li­ves
I hear men weep
No child­ren in their arms
But sad se­crets to keep

And I’m the wan­de­rer
Drinking from a foun­tain
In the Square
And I’m the wan­de­rer

And I am lo­nely in the cold morning rain
I walk in sor­row but I do not com­plain
Woke up this morning I had snow in my ey­es
And I’ve be­en sle­eping un­der ter­ri­ble ski­es

Dunfermline Abbey / Jackie Leven

Residents will tell you that North Berwick is de­fi­ni­te­ly the be­st pla­ce to li­ve in Scotland. And now aut­hors of one of the country’s mo­st in­flu­en­ti­al life­sty­le gui­des – The Sunday Times Best Place to Live Guide – agree.

North Berwick

Kurz vor Sonnenuntergang schlep­pen Fotografen ih­re Stative auf den Calton Hill, Paare ha­ben Wein und Käse oder gar Champagner im Rucksack: Hier ist der be­ste Platz der Stadt, um die blaue Stunde zu ge­nie­ßen. Balmoral Hotel und Castle sind il­lu­mi­nier­te Fixpunkte, der Autoverkehr auf der Princes Street zieht ei­ne Lichtspur nach Westen. Die Altstadtsilhouette vor dem Arthur’s Seat liegt links, nach rechts schwenkt der Blick hin­über zum Hafen und dem Firth of Forth.

Calton Hill

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